Das Rote Tuch 2018 geht an die Cecilien-Schule in Wilmersdorf

Die Cecilien-Schule in Wilmersdorf erhält in diesem Jahr den antifaschistischen Jugendmedienpreis Das Rote Tuch. Die Jury würdigt damit die kontinuierliche Gedenkarbeit und das demokratische Engagement der Wilmersdorfer Grundschule in der Öffentlichkeit.
 

Cecilien-Schule in Wilmersdorf erhält Jugendmedienpreis "Das Rote Tuch"


Das Rote Tuch ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf zum 30ten Mal seit 1978 verliehen. Die Preisverleihung findet am Samstag, 3. März 2018 von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Cecilien-Schule, Nikolsburger Platz 5, 10717 Berlin, statt (Einladung, u.A.w.g).

Laudatorin wird Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie sein.

"Die Cecilien-Schule zeichnet sich seit Jahren durch ihr öffentliches Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aus. Mit ihrer Arbeit ist sie ein Vorbild für andere Bildungseinrichtungen in Berlin und ganz Deutschland", betont Franziska Becker, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, die seit April 2017 neue Vorsitzende der Jury für den Preis Das Rote Tuch ist. "Extremismus von rechts und antidemokratische Tendenzen treten in der Jugend leider wieder häufiger auf. Dem gilt es sich entgegenzustellen. Die Cecilien-Schule leistet mit ihrer Gedenkarbeit einen wichtigen Beitrag, dass junge Menschen über die Ursachen von radikalen Tendenzen aufgeklärt werden."

Die Jury würdigt mit der Auszeichnung die Vielzahl an Projekten, mit denen sich die Grundschule entsprechend ihres Leitbilds Frieden lernen öffentlichkeitswirksam gegen antidemokratische Strömungen stellt. Zu den Aktivitäten der Cecilien-Schule gehören unter anderem Patenschaften für elf Stolpersteine, interkulturelle Projekttage sowie "Feste der Vielfalt", in deren Rahmen die unterschiedliche Herkunft der Grundschulkinder thematisiert wird.

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