Nachrichten zum Thema Allgemein

 

AllgemeinDas Rote Tuch 2015 - Preisträger Reiner Engelmann

Preisverleihung 2015 im Schloss 19

Am 08.November 2015 verlieh die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf, gemeinsam mit dem Landesverband zum 29. Mal den antifaschistischen Jugendmedienpreis.

Das Rote Tuch erhält in diesem Jahr Reiner Engelmann für sein Werk "Wilhelm Brasse- Der Fotograf von Auschwitz"

Reiner Engelmann erzählt die authentische Geschichte des Häftlings Wilhelm Brasse, der als gelernter Fotograf von der SS dazu gezwungen wurde, im Konzentrationslager Fotografien der Mithäftlinge anzufertigen.

In kurzen, eindringlichen Kapiteln werden Biographien wieder lebendig, erhalten die Ermordeten im wahrsten Sinne des Wortes wieder ein Gesicht. Denn geistesgegenwärtig rettete Wilhelm Brasse kurz vor der Auflösung des Vernichtungslagers die Fotografien, als Zeugnis für die Nachwelt.

Mehr Hintergründe: http://www.spiegel.de/einestages/auschwitz-fotograf-wilhelm-brasse-in-den-abgrund-blicken-a-1011484.html

Veröffentlicht am 12.11.2015

 

AllgemeinPreisverleihung 2013

Die Jury und der Preiträger

Am 01.09.2013 verlieh die SPD Cahrlottenburg-Wilmersdorf gemeinsam mit dem Landesverband der SPD und dem Verein Das Rote Tuch e.V. den 28.antifaschistischen Jugendmedienpreis an den Berliner Autor Daniel Höra für seine Publikation "Braune Erde".

Veröffentlicht am 10.09.2013

 

AllgemeinAktuelle Erklärung

Mit dem Jugendmedienpreis DAS ROTE TUCH werden Medien ausgezeichnet, in denen antidemokratische oder neofaschistische Tendenzen in unserer Gesellschaft kritisch dargestellt, demokratisches Handeln der jungen Generation, insbesondere auch gegen Minderheiten, gefördert und zur Immunisierung der Jugend gegen antidemokratische Bestrebungen in unserer Republik beigetragen wird.
Wir stellen fest, dass die Behauptungen und Thesen Thilo Sarrazins in seinem neuesten Buch dazu in krassem Widerspruch stehen.
Seit mehr als 27 Jahren streiten wir mit politischem und künstlerischem Anspruch durch die Verleihung des Jugendmedienpreises DAS ROTE TUCH auch für den Respekt und die Würde von Minderheiten und Andersgläubigen.
Daher wollen wir einen spaltenden und diffamierenden Menschen, der auch vor rassistischen Behauptungen nicht zurückschreckt, nicht in unserer politischen Gemeinschaft dulden und befürworten alle Maßnahmen, die zum Ausschluss Thilo Sarrazins aus der SPD führen.

Carolina Böhm , Jury-Vorsitzende

Veröffentlicht am 05.09.2010

 

AllgemeinVerleihung des Jugendmedienpreises "Das Rote Tuch" 2009

Zum 26 zigsten Mal verlieh die SPD-Charlottenburg-Wilmersdorf im November 2009 den Jugendmedienpreis "Das Rote Tuch".

Im Jahr 2009 wurde der Preis an den Regisseur Mirko Böttcher und das Theater Strahl verleihen, für die Inszenierung "Akte R". "Ein deutsch-deutscher Krimi" so bezeichnet das Theater selbst die Aufführung und in der Tat erleben Jugendliche eine Geschichte, die genauso fesselnd ist, wie ein guter Krimi. Sie beginnt im Heute, als der ehemalige Inhaftierte Marko seinen Stasi-Peiniger aus dem Gefängnis ausgerechnet im KaDeWe wieder begegnet. Hier holt ihn seine Vergangenheit ein, seine Inhaftierung mit 17 wegen eines missglückten Fluchtversuchs. Seine Liebe zu einem West-Berliner Politiker, die die Stasi zum Anlass nahm ihn zum Spitzel machen zu wollen.
Mehr wollen wir hier nicht verraten, das Stück ist noch zu sehen: Am 12., 13. und 14. Januar 2010 finden Aufführungen statt, mehr Informationen und Karten unter www.theater-strahl.de.

Veröffentlicht am 06.12.2009

 

AllgemeinRotes Tuch für "Akte R"

Jugendmedienpreis der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf geht an das Theater Strahl

Das Rote Tuch wird im Jahr 2009 zum 26. Mal verliehen.
Die Preisverleihung steht in diesem Jahr für uns in einem historischen Kontext zur Erinnerung an den Mauerfall im November 1989.
Wir freuen uns daher, anlässlich dieses emotionalen Erinnerungsjahres eine nicht minder emotionale Theaterinszenierung für Jugendliche auszeichnen zu können, die Inszenierung „Akte R“ des Theaters Strahl des Autors Mirko Böttcher in Kooperation mit Kulturring Berlin e.V.
Aufmerksam wurden wir auf diese Inszenierung durch eine Einladung des Berliner Kulturforums, vielen Dank an dieser Stelle an die Genossinnen und Genossen!

Veröffentlicht am 15.10.2009